Archive for Besserwisser

Pack die Badehose ein – Ferien Teil I

In etwas mehr als einem Monat ist es soweit: Wir verreisen mit unseren Freunden in die Toscana! Da dort auch ein See  vorhanden ist, habe ich schonmal bei Gotti die Taucherbrille ausprobiert – sitzt wie angegossen, ich sehe einfach nix mehr..

Wichtiger als die Taucherbrille ist es allerdings die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes zu kennen. Für die EU-Länder sieht das folgendermassen aus:

– (…) Personen, die mit Hund, Katze oder Frettchen in andere EU- Mitgliedstaaten reisen wollen, müssen künftig einen sogenannten „EU-Heimtierausweis“ mitführen. Dieser erlaubt den privaten Reiseverkehr mit bis zu fünf Tieren. (…)

– (…) Neben Angaben zum Tier und zum Besitzer muss der Ausweis den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das betreffende Tier über einen wirksamen Impfschutz gegen Tollwut verfügt. (…)

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Und immer schön durchatmen…

Wie versprochen stand heute also Konfrontationstraining auf dem Programm. Hokupf stopfte meine gesamte Mittagsration in die Tasche, nahm ne gute Leine mit und da ich eh immer am Geschirr gehe war ich sehr gut gesichert. Mit Gotti und Mio im Rücken konnte ja eigentlich eh nichts mehr schief gehen..

Erst mal schön entspannt einlaufen bevor es ins Getümmel geht…

Erster Hund war ein Dackel dem wir uns erst mit sehr viel Abstand näherten und dann so nah gingen wie es für mich und auch den Dackel noch okey war. Da ich anstatt zu bellen schön den Kontakt zu Hokupf suchte gab es jede Menge Kekse… lecker… 

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Finn in Balance

Schonen, schonen und nochmals schonen, da werd ich ja langsam bedeppert. Auf jeden Fall hat Hokupf jetzt etwas einsehen gezeigt und die Übungseinheiten draussen wieder etwas ausgedehnt. Gemeinsam mit Gotti und Mio macht es natürlich doppelt Spass! Auch wenn wir pro Spaziergang nur etwa 15 Minuten am Stück üben, danach fühl ich mich echt toll!

Sitz-Bleib… Anfangs wurde ich dafür angebunden, aber jetzt kann ich schon frei absitzen in einer Entfernung von etwa zehn Metern…

Platz-Bleib ist noch etwas schwieriger wie Sitz-Bleib, da Sitz eine Komforthaltung ist und daher leichter eingeübt wird. Aber langsam hab ich das mit dem Platz auch schon recht gut draussen, der Abstand beträgt etwa drei Meter…

Das war etwas gewöhnungsbedürftig da mein Blick sonst immer Hokupf folgt. Hier mache ich Platz und Hokupf steht über mich drüber. Am Anfang gab es da immer viele Kekse zwischen meine Vorderbeine, unterdessen reichen wenige und irgendwann werd ich wohl nicht mehr jedes Mal einen kriegen, eigentlich skandalös…

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Marlies, Wuddel und Co.

Hui was sind die Zweibeiner doch kompliziert! Anfangs ist Hokupf ja schon ausgeflippt wenn ich irgendwas gebracht habe, vom Taschentuch bis zum Apporterli. Okey, beim Taschentuch war die Freude nicht soooo riesig, aber sie hat sich brav bedankt. Aber nein, unterdessen muss es ja immer was bestimmtes sein und das sieht dann so aus:

Darf ich vorstellen von links nach rechts: Wuddel, Marlies und Rössli (für meine kultivierten Freunde: Pferdchen). Für die Namen kann ich nix, sind für mich eh nur Schall und Rauch…

Anfangs hat Hokupf die Tierchen verteilt und so war es ja nicht allzu schwierig das richtige mitzunehmen. Aber wie erwähnt, die Zweibeiner werden komplizierter und so liegen nun alle drei Dinge auf einem Fleck und Hokupf schickt mich los und meint: Bring dies oder das oder was auch immer… Jaja… In diesem Fall seht ihr gerade wie ich Marlies bringe… 

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Monat 7 bis 9 – Puberätsphase

Ungefähr ab dem siebten Monat geht das los was ihr auch bei euch Menschen Pubertät nennt. Genau, die Hormönchen spielen verrückt und je nachdem haben wir das was ihr „Durchzug auf den Ohren“ nennt. Gemäss meinem Hokupf muss dies der Moment sein wo ihr uns manchmal ins Pfefferland wünschen würdet und diese Gefühle sind auch absolut normal und nur menschlich. Ein kleiner Trost könnte sein, dass bei uns Hunden die Pubertät nach etwa zwei Monaten durch ist und wir uns im Verhalten wieder stabilisieren. Falls ihr aber während der Pubertät das Gefühl habt alles was ihr uns beigebracht habt sei unwiederbringlich verloren, täuscht ihr euch. Jetzt heisst es dran bleiben und konsequenter sein denn je. Viel Glück :0)

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Monat 5 und 6 – Rudelordnungsphase

Rudel-Ordnung?? Was soll denn das bitte wieder sein? Herrscht in einem Rudel überhaupt jemals sowas wie Ordnung? Und warum soll es jetzt bitte gerade jetzt darum gehen. Fakt ist, dass in einem Rudel immer Bewegung herrscht, mal mehr, mal weniger. Nichts desto trotz halten gewisse „Gesetzmässigkeiten“ ein Rudel auch zusammen – zumindest ist es beim Stammvater Wolf so. Bei unseren Hunden ist es zweifellos etwas anders, denn die Rudel wachsen seltener zusammen und sind oft keine  Familienverbände, sie werden vielmehr von uns Menschen zusammen gestellt. 

Irgendwann um den fünften Monat bis etwa zum siebten (Anfang der Pubertät) befindet sich unser felliger Freund also in der Rudelordnungsphase. Dies geschieht auch, wenn im Haushalt keine weiteren Hunde leben, denn der Mensch ist ebenfalls Sozialpartner und gehört somit auch zum Rudel. Ziel wäre es ja, dass der Zweibeiner das Rudel anführt. Diese Aufgabe dem Hund zu überlassen würde für ihn eine grosse Überforderung bedeuten, man stelle sich vor man überträgt die Verantwortung in der Familie einem Kleinkind – das gibt dem Song „Kinder an die Macht“ von Gröni grad ne ganz neue Bedeutung…

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Soooooooo heiiiisssss!!

Was gibt es schöneres als sich eingeölt wie eine fettige Salami in die Sonne zu werfen und die Sonnenstrahlen anzubeten wie die Motte das Licht? Einiges. Aber gut, dass ist ja Geschmacksache, ich bevorzuge ja ein gut gegrilltes Würstchen und ein lecker Bier anstatt den Kampf ums Badetuch und die beste Sonnenecke. Daher kommt mir eines ja sehr entgegen: meine Hunde. Genau, denn Hunde in Finns zartem Alter und im hohen Alter von Chiara und Roschko haben eines gemeinsam: Ihr Körper kann mit grösseren Temperaturschwankungen nicht optimal umgehen (gilt für mich glaubs auch). Und mal abgesehen davon ist es eh nicht besonders gesund in brütender Hitze die Strassen entlang zu flitzen – für niemanden.

Bei Finn ist der Kreislauf noch nicht stabil genug und das so wichtige kühlende Hecheln klappt einfach noch nicht perfekt. Sein Fell lässt ausserdem noch viel mehr Sonne und Wasser durch als das Erwachsenenfell. 

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Netzhautablösung – Leben ohne Licht

 

Im August 2006 waren wir mit der Hundeschule im Sommerurlaub, es war eine tolle Woche, wir hatten viel gelernt, doch war bei unserem Roschko eine Veränderung zu spüren: Er wirkte ab und an orientierungslos respektive bei teils Übungen plötzlich unsicher. Auf Anraten unserer Trainerin suchten wir einen Augenarzt auf. Sicherheitshalber checkten wir gleich beide Hunde. Das war ein ziemlich schwarzer Tag.

Beim Dackel wurde ein Altersstar festgestellt, sie sieht alles wie durch einen Schleier. Bis sie komplett erblindet kann es aber noch sehr lange gehen, da die Krankheit nicht rasch fortschreitet. Anders fiel die Diagnose bei Roschko aus. Auch er hat einen Altersstar, hinzu kommt noch eine Netzhautablösung. Die Prognose hielt ich für mich wie folgt fest:

17. August 2006: Netzhautablösung: Ablösung der inneren Anteile der Netzhaut des Auges von ihrer Versorgungsschicht. Roschko sieht nur noch wie durch einen Tunnel durch und mit einem Vergrösserungsglas. Was unmittelbar vor dem Auge ist kann er sehr gut und übergross sehen. Liegt allerdings was auf dem Boden, kann er dies unter Umständen bereits nicht mehr seinen. Stehe ich zwei Meter vor ihm und bewege mich, dann sieht er das gut. Was allerdings etwas auch nur etwas links oder rechts ist, sieht er bereits nicht mehr, was natürlich dazu führen kann das er erschrickt wenn plötzlich etwas kommt. Probleme hat er auch in difusem Licht, bei Dämmerung und Dunkelheit. Seine Pupillen können sich nicht mehr normal anpassen bei Lichtveränderungen. Roschkos Art der Erblindung schreitet viel schneller fort als die von Chiara. Bei ihm muss man zeitig damit rechnen, dass er gar nichts mehr sieht. Einzige Möglichkeit diesen Prozess noch ein wenig rauszuzügern ist ihm eine Art Blutverdünner zu geben, dies verlangsamt das rasche Fortschreiten, kann aber ein totales erblinden nicht mehr verhindern. Es gibt keine Operationsmöglichkeit.

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Brings Finn, brings!

Beute rumtragen find ich einfach total lässig! Oft flitz ich damit durch die Umgebung und knabbere etwas darauf rum. Manchmal macht auch Hokupf mit bei Beutespielen.. Dann spielen wir mit einer Beute und sie wirft sie ein klein wenig von mir weg. Natürlich rase ich da sofort hin und hol mir meine Beute wieder. Nur ist es halt so, dass Hokupf immer dort ist wo ich meine Beute hinbringen will und dann quietscht sie glücklich „brings Finn, brings“! Also habe ich schlauer Fuchs kombiniert: Beute zu Hokupf und das Spiel geht weiter…. Coole Sache… Aber Hokupf schmeisst nun nicht einfach immer mit der Beute um sich weil sind wir ehrlich, dass wäre ja total öde, nein sie lässt sich immer wieder was neues einfallen, schliesslich soll mein Köpfchen nicht nur gut aussehen, sondern auch benutzt werden….

Ich kommmmmmmeeeee….

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Sensible Phase – Vorpubertät

Meins, meins, meins!!!!! Was Mio hat will ich auch…

 

So nun soll ich also wiedermal in so einer sensiblen Phase sein. Also ich halte mich ja rein grundsätzlich für absolut sensibel aber wenn dem Hokupf so daran liegt, dann nennen wir es halt Phase. Auf jeden Fall ist mir derzeit wieder einiges suspekt was mir eigentlich schon nicht mehr suspekt war. Beispiel gefällig: Gewisse Menschen, Hunde und komische Geräusche quittiere ich derzeit gerne mit einem leisen aber dennoch vorhandenen Wuff, Wuff. Besser vorsorgen und gleich mal verkünden, dass ich mir die Dinge nicht geheuer sind…

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