Archive for Besserwisser

71% Prozent Nein zum Tierschutzanwalt

Die Würfel sind gefallen… 71% der Schweizer Stimmbürger haben sich gegen den Tierschutzanwalt ausgesprochen…

Ein wirklich schwarzer Tag für alle tierischen Kumpels in diesem Land….

Wir sind sehr, sehr enttäuscht über dieses Resultat 😦

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. Mahatma Gandhi

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Jetzt drehen die aber voll am Rad!!!

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Ist wohl Vollmond, meine Zweibeiner spinnen mal wieder total. Die haben mich nämlich auf Handfütterung umgestellt!!! Sauerei!! Und warum der ganze Schlamassel….Nur wegen solchen Kleinigkeiten…

Beispiel gefällig? Ich bin grad frohen Mutes am rumschnuppern, die Welt ist schön, das Gras ist grün und überhaupt gehts mir toll. Da ruft es hinter mir „Finn hiiiiieeerrrrr“… Was los? Hier? Ich? Jetzt? Nö, keine Lust also mach ich einfach weiter…. Hokupf stapft in die andere Richtung, mir grad auch egal, denn in meiner Richtung ist es spassiger und ich find sonst auch alleine Heim….

Dann in der Gruppenstunde…. Hokupf labert und ich soll ne Übung machen, hab aber gerade nicht so Lust darauf… Hokupf wartet bis ich sie anschaue – kann sie lange warten, ich guck lieber die Landschaft an. Okey, Hokupf versucht es mit „Finn sitz“, pha, hab ich grad keine Zeit für….

Und wegen solchen Kleinigkeiten hab ich nun keinen Futternapf mehr. Verdammtes Elend! Den hat Hokupf nun nämlich im Schrank versteckt und ich krieg nur noch Futter von Hokupf aus der Hand. Nun das alleine ist ja schon blöd genug, aber meistens muss ich dafür sogar noch was tun. Darum heisst das Programm im übrigen auch „Learn to earn“, welcher Zweibeiner den Schwachsinn wohl erfunden hat…

Und hier noch so ein Leitfaden für den ganzen Quatsch… Schaut das eure Zweibeiner das Dokument – falls sie es nicht schon längst haben – nicht in die Hände kriegen. Denn ich verspüre bereits die ersten Nebenwirkungen und fühle mich der Kooperation nun doch nicht mehr ganz so abgeneigt….

Handfütterung / Learn to earn

Ziel/Vorteile:

–       Stärkung der Bindung zum Hund

–       Fokus auf den Futtergeber wird erhöht

–       Ablenkbarkeit gegenüber anderen Reizen reduzieren

Nachteile/Komplikationen

–       bei sehr futtergierigen Tieren ist eine abgeschwächte Form vorzuziehen.

Anwendung/Vorgehen

–       Der Futternapf landet ganz oder teilweise im Schrank und bleibt über mindestes drei Wochen dort.

–       Sämtliches Futter erhält der Hund nur noch aus der Hand der Bezugsperson.

–       Futter kann draussen auf dem Spaziergang verdient werden, oder Daheim.

–       Lernen Futter zu verdienen – für jeden Happen wird etwas getan. Dies können beispielsweise Grundkommandos sein wie „Sitz“, „Platz“, „Hier“ etc. Es kann auch mal zwischendurch ein Happen ohne ein Kommando gegeben werden, wichtig ist, dass Futter ausschlieslich aus der Hand der Bezugsperson kommt.

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Finns Tricksikon – Five

Während beim Kommando Pfote meine linke das andere links also rechts Tatze gefragt ist, brauch ich für Five die linke… Und des schaut dann soooo aus….

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Ansonsten ist der Aufbau gleich wie bei Pfote. Wichtig ist einfach am Anfang, dass man wenn man einen Five haben möchte, nicht den falschen Fuss belohnt, sonst kann es ein durcheinander geben. Five habe ich auch schon sehr früh geübt, da es sich ja auch vom Milchtritt ableiten lässt.

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Finns Tricksikon – Pfote

Um mich geistig etwas auszulasten üben wir immer neue Tricks ein. Hier stelle ich euch meine Tricks vor – wenn auch ihr nen Trick auf Lager habt – immer zuschicken 😉

Pfote

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Die meisten Tricks haben wir mit dem Clicker aufgebaut. Pfote allerdings nicht. Hier sah der Aufbau folgendermassen aus:

1. Ich setz mich auf mein Hinterteil

2. Keks über meinen Riechkolben, so dass ich nicht dran kam

3. Wollte dann mit der Pfote an den Keks und schon hatte Hokupf meine Pfote in der Hand und strahlte: Pfoooottttteeeee und gab nen Keks rüber..

Übrigens:

Pfote lässt sich grad mit dem jungen Hund sehr schnell einüben. Da wir das „rumpföteln“ vom Milchtritt noch sehr gut drauf haben.. Aber auch mit einem älteren Hund ist es kein Problem, mit einem guten Keks und etwas Geduld.. 🙂

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Gemüse und Obst für den Hund

Lass es doch endlich fliegen, Gotti!

Viele Vierbeiner mögen Obst und Gemüse, doch nicht alles was gesund für uns ist, ist auch gesund für den Hund, daher lieber erst informieren, damit der Hund nicht das nachsehen hat…

Hierzu informative Links:

 Tierklinik Ratgeber

Der grüne Hund

Barf für Hunde

Und im Zweifelsfall: Tierarzt fragen…

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Arrividerci – Hokupf packt!

Ja was ist denn nu los? Meine ganzen Sachen wandern in eine grosse Tasche, was soll das?…. Verdächtig, verdächtig…guckt mal was Hokupf alles in die Tasche pappt…

– Zwei Froteetücher

– Hundebürste (och nö)

– Reisepass mit allen nötigen Impfungsbelegen (jaul…)

– Futter für 8 Tage (naja, meiner Meinung maximal für 2) und Goodies (vom Futter abgezählt)

– Ersatzleine, Schleppseil, Flexileine (klar doch…)

– Ersatzbrustgeschirr

– Ersatzhalsband

– Hundeshampoo

– Apportierspzielzeug (dachte wir fahren in den Urlaub…)

– Spielzeug was immer zu meiner Verfügung ist (schon besser)

– Faltbarer Napf für unterwegs, Reisenapf fürs Auto und mein Plutonapf (ähmmmm….)

-Bachblütennotfalltropfen

– Desinfektionsmittel

– Verbandmaterial

– Flo und Insektenspray (hey, ich hatte noch NIE nen Flo…pfff…)

– Zeckenzange

– Vaseline

– Fiebermesser (vergiss es Hokupf – OHNE MICH)

– Mein Bett (wenigstens hier nur eines von zwei..)

– Futterbeutel

– Wiederauffüllbare Wasserflaschen für unterwegs

 

 

Hey da unten liegt noch Wuddel – sofort einpacken Hokupf!

Das riech ich doch durch die Tasche – hier fehlt doch noch mehr Futter!!!

Eigentlich dürfte ich das ja nicht erwähnen, aber um Schattenmann nicht total zu schockieren weil meine Tasche grösser ist als seine hat Hokupf noch einen „Notfallkoffer“ deponiert… da drin befinden sich:

– Bodenkralle

– noch mehr Leinen

– noch mehr Hundekotsäckli

– Spielzeug

 

Aber macht euch keine Sorgen, wenn man auch nur die Hälfte davon einpackt hat man schon absolut genug mit dabei. 

Da wir in ein Mittelmeerland Reisen und da von Sand- und Stechmücken die Infektionskrankheit Leishmaniose übertragen werden kann hat Hokupf für unsere Rückkehr vom Tierarzt prophylaktisch Milbemax bekommen. Das wird in Form einer Tablette verabreicht, wenn wir wieder da sind. 

So dann kann es wegen mir ja losgehen – aber Hokupf muss noch für sich packen und das kann wohl dauern..

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Du bist was du isst?

Eine im wahrsten Sinne des Wortes delikate Angelegenheit ist die Fütterung für den Hund. Neben der Erziehung wohl das Thema bei dem die Meinungen nur allzu gerne überkochen. Grob unterteilt gibt es folgende Arten dem Hund einen wohlig gefüllten Magen zukommen zu lassen:

– Trockenfütterung

– Nassfütterung

– Rohfleischfütterung

und natürlich Mixturen aus allen dreien.

Ohne werten zu wollen hier kurz die zentralen Punkte der jeweiligen Fütterungsarten:

Trockenfutter: Ein aus trockenen Zutaten bestehendes Futtermittel für Tiere. Bestehend aus den für das jeweilige Tiere überlebenswichtigen Inhaltstoffen. Zur Deckung des Nährstoffbedarfes bei Hunden sollte ein Trockenfutter nicht mehr als 26 Prozent Proteine, 36 Prozent Kohlenhydrathe und 38 Prozent fett aufweisen. Ausserdem darf ein Trockenfutter nicht mehr als 14 Prozent Wasseranteile aufweisen.

Nassfutter: Hier gilt das gleiche wie beim Trockenfutter bis auf den Wassergehalt, der hier natürlich weit höher sein darf. 

Rohfleischfütterung: Diese Art der Fütterung orientiert sich an den Futtergewohnheiten der wild lebenden Hundeartigen. Somit wird rohes Fleisch, rohe Knochen und rohes Gemüse verfüttert.  Hier muss die Zusammensetzung stimmen, ansonsten drohen Mangelerscheinungen. Zur Rohfleischfütterung dem so genannten BARFEN (Bones and Raw Food) gibt es zahlreiche Literatur und viele Foren im Internet.

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