Archive for Auf ein Wort

Entspannung pur

Hach was gibt es schöneres als sich nach einem harten Arbeitstag gemütlich auf der Sonnliege breit zu machen? Theoretisch nichts. Praktisch sprechen vor allem drei Gründe dagegen:

 

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Erfolgreiche Operation

Gestern hatte unser aller Lieblingsmützel ihre erste Hüftoperation. Zum Glück ist alles gut verlaufen und Mützelchen ist nun wieder einigermassen auf den Beinen. Zuvor war aber eine unruhige Nacht für Böhnchen und Flo angesagt. Nun hoffen wir alle dass sich Lana gut erholt damit sie für den zweiten Eingriff fit ist um danach endlich schmerzfrei leben zu können…

Immer aktuelle Infos zu Lana: www.hundisch.ch

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Fremde Hände

Was für ein toller Fortschritt!!! Bis vor etwa drei Wochen hat Finn fremde Menschen die auf ihn zugingen noch verbellt und wollte flüchten, so sehr haben sie ihn verunsichert. Auch wenn sich Fremde die grösste Mühe gegeben haben und sich klein gemacht haben und ihn so wenig wie möglich bedrängt haben so wollte er doch immer weichen,  wenige konnten ihn berühren .

Seither haben wir fleissig daran geübt. Schritt für Schritt. In unserer Junghundegruppe haben wir extra Übungen gemacht wo Finn in positiven Kontakt mit allen Kursteilnehmern kam (zumeist über Futter). Und bei uns zu Hause haben wir Begegnungen so arrangiert, dass sie für Finn so wenig Stress wie möglich bedeuteten. Menschen die zu hastig auf ihn zukommen wollten haben wir uns in den Weg gestellt, denn das braucht ja nun echt kein Hund.

Im Zoo hatten wir dann das total lässige Erfolgserlebnis. Eine fremde Familie sprach uns an, weil sie Finn so hübsch fanden. Ich sprach etwas mit ihnen über Wäller und sie fragten ob sie den Hund anfassen dürfen. Finn liess sich problemlos streicheln, er blieb selbstverständlich zurückhaltend was einfach auch seinem Wesen entspricht und für mich und meine Arbeit ein klarer Vorteil ist, doch kein Ton und kein Fluchtversuch, gar nichts. Ich bin super stolz auf den kleinen Racker!!! 

Natürlich muss sich Finn nicht von jedem anfassen lassen. Aber es ist einfach wichtig, dass er in unserer engen Zivilisation keinen Stress hat wenn sich ihm jemand nähert. In erster Linie stehe ich immer zwischen dem Hund und den fremden Personen aber es gibt immer Situationen (Tierarzt etc.) in denen jemand ein Unbekannter den Hund anfassen muss. Dies zu tolerieren bedarf einen sauberen Aufbau um den Hund nicht zu überfordern. Je nach Rasse und Individuum schätzen Hunde die Nähe mehr oder weniger. Natürlich spielen auch die bisherigen Erfahrungen eine grosse Rolle, aber bei Finn können wir schlechte Erlebnisse ausschliessen, da er tolle Züchter hatte und hier konnten wir zum Glück schlechte Erlebnisse vermeiden.

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Soooooooo heiiiisssss!!

Was gibt es schöneres als sich eingeölt wie eine fettige Salami in die Sonne zu werfen und die Sonnenstrahlen anzubeten wie die Motte das Licht? Einiges. Aber gut, dass ist ja Geschmacksache, ich bevorzuge ja ein gut gegrilltes Würstchen und ein lecker Bier anstatt den Kampf ums Badetuch und die beste Sonnenecke. Daher kommt mir eines ja sehr entgegen: meine Hunde. Genau, denn Hunde in Finns zartem Alter und im hohen Alter von Chiara und Roschko haben eines gemeinsam: Ihr Körper kann mit grösseren Temperaturschwankungen nicht optimal umgehen (gilt für mich glaubs auch). Und mal abgesehen davon ist es eh nicht besonders gesund in brütender Hitze die Strassen entlang zu flitzen – für niemanden.

Bei Finn ist der Kreislauf noch nicht stabil genug und das so wichtige kühlende Hecheln klappt einfach noch nicht perfekt. Sein Fell lässt ausserdem noch viel mehr Sonne und Wasser durch als das Erwachsenenfell. 

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Netzhautablösung – Leben ohne Licht

 

Im August 2006 waren wir mit der Hundeschule im Sommerurlaub, es war eine tolle Woche, wir hatten viel gelernt, doch war bei unserem Roschko eine Veränderung zu spüren: Er wirkte ab und an orientierungslos respektive bei teils Übungen plötzlich unsicher. Auf Anraten unserer Trainerin suchten wir einen Augenarzt auf. Sicherheitshalber checkten wir gleich beide Hunde. Das war ein ziemlich schwarzer Tag.

Beim Dackel wurde ein Altersstar festgestellt, sie sieht alles wie durch einen Schleier. Bis sie komplett erblindet kann es aber noch sehr lange gehen, da die Krankheit nicht rasch fortschreitet. Anders fiel die Diagnose bei Roschko aus. Auch er hat einen Altersstar, hinzu kommt noch eine Netzhautablösung. Die Prognose hielt ich für mich wie folgt fest:

17. August 2006: Netzhautablösung: Ablösung der inneren Anteile der Netzhaut des Auges von ihrer Versorgungsschicht. Roschko sieht nur noch wie durch einen Tunnel durch und mit einem Vergrösserungsglas. Was unmittelbar vor dem Auge ist kann er sehr gut und übergross sehen. Liegt allerdings was auf dem Boden, kann er dies unter Umständen bereits nicht mehr seinen. Stehe ich zwei Meter vor ihm und bewege mich, dann sieht er das gut. Was allerdings etwas auch nur etwas links oder rechts ist, sieht er bereits nicht mehr, was natürlich dazu führen kann das er erschrickt wenn plötzlich etwas kommt. Probleme hat er auch in difusem Licht, bei Dämmerung und Dunkelheit. Seine Pupillen können sich nicht mehr normal anpassen bei Lichtveränderungen. Roschkos Art der Erblindung schreitet viel schneller fort als die von Chiara. Bei ihm muss man zeitig damit rechnen, dass er gar nichts mehr sieht. Einzige Möglichkeit diesen Prozess noch ein wenig rauszuzügern ist ihm eine Art Blutverdünner zu geben, dies verlangsamt das rasche Fortschreiten, kann aber ein totales erblinden nicht mehr verhindern. Es gibt keine Operationsmöglichkeit.

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Das muss da rein – Teil 2

Huch und wieder habe ich ein total spannendes Ding in der freien Natur entdeckt und ich glaub ich verrate nicht zu viel wenn ich euch schreibe, dass es mit dem Orangie verwandt sein könnte….

Da auch dieses Teil absolut praktisch ist und scheinbar noch teilweise unbekannt ist, stelle ich es gerne hier vor, denn was da rein kommt findet nun keiner wirklich toll. Ihr wisst ja wie das ist, was beim Hund vorne reinkommt, kommt in umgewandelter Form früher oder später auch wieder raus. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten mit diesem Umstand umzugehen, hier meine Hitliste:

  • Wenn ich nicht hingucke während mein Hund sein Geschäft erledigt, dann hat dies faktisch auch nicht stattgefunden und somit gibt es auch nichts zu entsorgen.
  • Was hinten rauskommt ist total natürlich und wir müssen ja nur ein paar sehr viele Jahre warten bis es sich natürlich zersetzt, irgendwann.
  • Im Winter passiert ein total faszinierender Prozess. Im Gegensatz zu allem anderen was sich im Schnee mehr oder weniger konserviert, baut sich das Hundegeschäft magisch ab und ist im Frühling quasi durch Zauberhand verschwunden, toll nicht?

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Selbst ist das Hokupf – Blutbad Teil 1

Heute hatte ich mal wieder einen tollen Einfall. Bei den Senioren war es schon lange nötig geworden die Krallen zu schneiden, was normalerweise die Fachkraft macht, da ich ja nicht übertrieben begabt bin. Doch heute dachte ich mir, dass kann ja nicht so schwierig sein und krallte mir die Zange…. Schnips, Schnips, bei Roschko wars ganz einfach er hat weisse Krallen und man sieht perfekt wo es „lebendig“ wird und man nicht hinschnippseln darf. Was für ein Erfolgserlebnis! Beim Dackel mit den schwarzen Krallen ist das schon bedeutend schwieriger, aber da es bei Roschko ja so gut geklappt hat, konnte das ja beim Dackel nicht schief gehen – THEORETISCH!

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Das ominöse K-Wort

In jedem Ratgeber über Hundeerziehung liest man es: das ominöse K-Wort KONSEQUENZ! Doch was hat es damit eigentlich auf sich und wie wird man konsequent? Zwei Definitionen habe ich darüber gefunden:

  • Konsequent ist, wenn man auch einen Holzweg zu Ende geht.
  • Konsequenz (von lat. consequi folgen, erreichen) ist eine – oft zwingende, mindestens jedoch mögliche – Folge eines Anfangssachverhaltes

Also zugegeben, die zweite Erklärung musste ich nun etwa dreimal lesen und es ist nicht zu bestreiten, dass mir die erste bedeutend mehr zusagt… Da wir nun ja schon früher festgestellt haben, dass Hunde Strukturen brauchen um sich wohl und sicher zu fühlen scheint es nur logisch, dass konsequent zu sein vor allem bedeutet Struktur zu geben. Beispiel gefällig: Der Hund darf NIE aufs Sofa. Konsequent zu sein würde nun also bedeuten, dass – in meinem Fall – Finn nie aufs Sofa darf. Natürlich haben auch Schattenmann und ich vor Finns Ankunft strikt definiert was Finn darf und was nicht:

  • Sofa: NEIN
  • Schlafzimmer: NEIN
  • Badezimmer: NEIN

Tja und nun die nackten Tatsachen zum Stand der Dinge derzeit:

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Wällertreffen für Zweibeiner

v.l. nach rechts: Finn und Hokupf Isabelle, Artus und seine Maria und Henk mit Frauchen Yvonne…. 

Man mag es kaum glauben, aber auch wir Zweibeiner waren am Wällertreffen der Bärenbrunnerhofjungs mit von der Partie!

An dieser Stelle noch einen lieben Dank an Maria für den spontanen Besuch – jederzeit wieder ;0) Es war absolut toll die drei Jungs beieinander zu sehen. Henks Frauchen und ich stehen ja seit langem im regelmässigen Kontakt und umso lässiger war es für uns noch einen dritten Bruder zu sehen! Ich weiss, dass sich noch ein Bärenbrunnerhofjunge aus diesem Wurf in der Schweiz befindet, leider weiss ich aber nicht wo. Falls Frauchen oder Herrchen von dem Burschen zufällig diese Zeile lesen: Es wär toll, wenn ihr beim nächsten Mal mit von der Partie seit…

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Hokupf kocht!

Keine Angst, ich koche nicht wirklich, denn wenn ich nun etwas echt nicht kann, dann ist es kochen….!

Vielmehr wurde ich heute mal wieder so richtig bös sauer auf einem Spaziergang! Wie sehr ich diese Adrenalinschübe doch hasse…. Wie auch immer, Schattenmann, Gotti, Mio, Finn und ich waren gemütlich ein Eis essen im beschaulichen Dorf. Selbstverständlich waren unsere Wuffs angeleint, denn wir wissen ja nicht jeder findet es erbaulich wenn ihm ein fremder Hund fast ins Essen hüpft. Ausserdem soll Finn ja auch üben schön an der Leine zu laufen.. Da ereignete sich mal wieder einer dieser klassischen Vorfälle bei denen ich jeweils laut fluchen und schreien könnte weil mich das so hässig macht..

Gerade auf dem Heimweg  – wir liefen an einer Hausmauer vorbei – kamen von hinten zwei freilaufende Hunde (mitten in der Fussgängerpassage wo Kinder und Kegel flanieren und es echt schon eng genug ist). Einer der beiden Hunde nahm sofort mit Finn Kontakt auf und drängte Finn an die Wand. Ich bat also den Besitzer seinen Hund abzurufen, denn solche Kontakte sind weder sinnvoll und anständig. Doch was bekam ich einmal mehr zu hören:

Meiner tut nix!!

Ganz ehrlich, dass ist mir schnurzegal ob irgendwer irgendwas tut, aber wenn ich meinen Hund an der Leine führe, dann brauch ich keine Hunde die ihn bedrängen. Das ist einerseits unanständig und vor allem kann es gefährlich werden… 

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