Archive for Auf ein Wort

Unglaublich!

Toggenburger Tagblatt…

Man beachte die journalistische Meisterleistung in der Ausgabe vom 22. Januar. Es geht im Artikel „Gemeinderatsentscheid bestätigt“ um ein Beschwerdeverfahren gegen die Halter eines Bordercollie-Mischlings und eines Sennenhundmischlings. Auf dem Bild zu sehen ist aber  nichts der gleichen, nein man sieht einen Pitbull und vermutlich einen American Staffordshire Terrier mit Maulkorb und Kettenleine…

Wer sich daran auch stört, der soll bitte handeln, ich habe gerade eben folgenden Leserbrief abgeschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich hätte dem Toggenburger Tagblatt nun wirklich mehr zugetraut als blanke Panikmache. Im Artikel „Gemeinderatsentscheid bestätigt“ vom 22. Januar wird das Bild von vermutlich einem Pit Bull und einem American Staffordshire Terrier gezeigt. Im Artikel geht es aber um einen Bordercolliemischling und einen Sennhundmischling. Diese Rassen sehen sich noch nicht mal im Ansatz ähnlich. Aber nein es wird – wie beim Blick – wieder ein Bild produziert, welches in diesem Fall meilenweit von der Realität entfernt ist. Das ist nun wirklich keine journalistische Meisterleistung. Dank ihrem unseriösen Bericht werden nun draussen wieder einige Hundehalter mehr schräg angemacht, weil sie Hunde haben die auf dem Bild zu sehen sind und dies obwohl die in dem Zusammenhang NULL damit zu tun haben.

Wenn Sie offensichtlich einen Pitbull oder einen Staff nicht von einem Border unterscheiden können empfehle ich Wikipedia, da gibts Bilder von allen.
Isabelle Merk

Email an: redaktion@toggenburgmedien.ch

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Heidsee ade

Wo das aufeinander Rücksicht nehmen offensichtlich versagt, werden neue Gesetze erlassen. Rund um den Heidsee (Lenzerheide) wurde nun für alle Hunde ein allgemeiner Leinenzwang erlassen, nix mehr mit froh durch die schöne Landschaft toben.

Nun wieder ein Ausflugsziel weniger auf unserer Liste…

Informationen rund um den Leinenzwang

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Von Pfützen und Freudensprüngen

finn-mio

Wow, 10 Monate ist es nun her, dass der Wahnsinn, verkleidet als Wäller Finn bei uns einzog. Für mich ging ein grosser Traum in Erfüllung den ich jeden Tag leben darf. Drei Jahre zuvor hatten Schattenmann und ich den Gedanken gefasst einen Wällerwelpen zu adoptieren. Bis zur Realisation brauchte es Zeit, Zeit in der wir erst die Rahmenbedingungen für ein erfülltes Hundeleben schaffen mussten. 

Einen Hund zu adoptieren ist nicht schwierig, ihn aber in das Familienleben zu integrieren braucht die Bereitschaft aller Beteiligten. 

Darum hier mal ein grosses Dankeschön an alle die mir dabei geholfen haben:

-Schattenmann für die Geduld, die permanente Unterstützung und die Begeisterungsfähigkeit

-Gotti weil sie vom ersten Blick an wusste, dass es Finn sein sollte, sie immer für ihn da ist und die Spaziergänge ohne sie nicht das gleiche wären..

– Gloria die trotz zunehmender Hundeschar und zunehmender Grösse von Finn den Burschen mit offenem Herzen in der Familie aufnahm.

– Zahlenfrau, Bonsai-Barbie, Signor Rossi und dem grossen Deutschen Freund die Finn immer bei sich willkommen heissen, meine ewigen Hundegeschichten anhören und immer noch darüber lachen können..

– Unserer Trainerin Graziella die weiss wie man Finn optimal fördert und führt und uns zur Seite steht.

– Chefin Ursula für die Hilfe und das immer offene Ohr wenn klein Finn des Nachts mal komische Töne von sich gibt und die ganze Hundeerfahrung meinerseits vergessen ist und die nackte Panik ausbricht…

In diesem Jahr haben wir auch viele tollen neue Menschen und Vierbeiner kennengelernt. Auch euch allen einen lieben Dank! 

Ich hoffe auch im nächsten Jahr auf viele weitere Geschichten auf Finns Welt. Und besonders freue ich mich immer über Post von Geschwistern und Halbgeschwistern und auch sonst allen Wällern und anderen Hundepersönlichkeiten, ohne euch wärs langweilig. 

 

Hokupf

 

finn-isa

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Joshua: Geboren im „falschen Kleid“

joshuajpg

Joshua war ein gesunder, erst 1 1/2- jähriger Mischling aus Boxer und AmStaff. Letzteres wurde ihm zum Verhängnis. Joshua wurde vor kurzem eingeschläfert, nicht weil er eine Gefahr für irgendwen dargestellt hätte, sondern weil er der falschen Hunderasse zugehörte. 

Geboren wurde Joshua  am 18.3.2007. Ein gutes Jahr später landete er in einem Tierheim im Kanton Zürich. Sein Besitzer hatte ihn wegen Krankheit abgegeben. Ein Gutachten wurde über Joshua von einer renommierten Fachfrau ausgestellt, einer Vermittlung stand nichts im Wege. 

Leider fand Joshua nicht schnell genug ein neues zu Hause. Leider nahm das Zürcher Stimmvolk ein Gesetz an, welches eine der Ursprungsrassen von Joshua verbietet. Leider sehen sich immer mehr Hundehalter gezwungen ihre Hunde abzugeben, weil sie einer so genannten Listenrasse angehören. Leider, leider, leider…..

Bezahlt hat nun – stellvertretend für viele andere die bereits gingen und noch gehen werden – Joshua, geboren im falschen Kleid, gestorben weil Menschen die es besser wissen müssten Gesetze erlassen und annehmen die keinen schützen werden, aber viele das Leben kosten…

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Hokupfs Klagemauer: Harmonie in Form von Kaffee?

Auch wenn die Fellnasen einen auf sehr nett machen, grad nett ist es derzeit bei uns nicht. Der Grosse in der Pubertät lässt das Wildschwein in sich raus, die Dackeldame macht grad nur noch was sie will und der Terrier, na auf den ist wenigstens noch Verlass, er schläft konstant und macht immer erst um sechs Uhr Abends Terror wenn er gleichzeitig Essen und Spazieren will…

Harmonie gibt es derzeit bei uns also nur noch in Form von Kaffee, für alle welche die entsprechende Werbung dazu kennen. Und auch das funktioniert nur in einer extra grossen Winnie the Pooh-Tasse… tragisch, irgendwie… Wie auch immer, die Mehrhundehaltung hat es in sich… Warum ich nicht Rudel schreibe? Nun die eigentliche Definition von Rudel stimmt nicht mit dem überein was die meisten Mehrhundehalter zu Hause haben, so auch bei uns. Unsere Hunde sind zusammengewürfelt nach unserem Gusto und dies kann reibungslos funktionieren, es können aber manchmal auch die Fetzen fliegen. 

Bei uns ist der Krisenherd schnell definiert und beschränkt sich auf den Madame Chiara und Herrn Finn. Roschko hält sich komplett raus, er kommt mit allen gut klar und hält sich stets im Hintergrund, zumindest soweit wir Zweibeiner das beobachten können. Wenn bei uns Konflikte entstehen, dann geht es um Ressourcen sprich Futter, Zuneigung und was halt sonst noch wichtig ist für einen Hund.

Beispiel gefällig:

– Schattenmann geht an den Schrank um was rauszuholen.

(ja der darf das)

– Chiara kontrolliert zeitgleich ob es in Finns Napf noch was zu holen gibt.

(nein die darf das nicht wirklich)

– Während Finn meint es gäbe am Schrank was zu holen. (klare Grauzone)

– Durch die häusliche Situation befindet sich Chiara nun in der Enge. Die Schranktüre versperrt ihr den Weg aus dem Zimmer raus. (blöd gelaufen)

Was macht die Dackeldame! Stürzt sich mit grossen Getöse auf Finn… Tolle Idee, ganz tolle Idee…. Vor allem wenn man die Kräfteverhältnisse betrachtet… 23 Kilogramm gegen knapp 7… (Intensivkurs in Biologie für Dackeldamen gebucht)

Und das Ende der Geschichte, wir verbringen den Abend bei unserem Lieblingstierarzt… Nun zum Glück ist der wirklich nett und wir sind alle ohne anhaltende Folgen davon gekommen, aber schön wars nun nicht.. (hier hilft der 1. Hilfekurs bei den Samaritern)

Ihr habt das Gefühl, dass es in unserem Haushalt ganz fies zu und her geht? Nun, mixt man verschiedene Tiere zusammen müssen sich diese nicht zwangsweise optimal verstehen. Sie können sich auch nur tolerieren oder wenns sehr schlecht läuft auch nicht. Auf jeden Fall bedeutet die Haltung mehrerer Hunde nicht einfach, dass man noch mehr Spazieren gehen muss, doppelt Futter braucht etc. Nein es bedeutet eine grosse Veränderung und man muss schon ziemlich beobachten, vor allem wenn ein neues Tier zu den bisherigen stösst. Doch so sehr man sich bemüht, Zwischenfälle gibt es leider immer mal wieder und die können sich in den verschiedensten Situationen geben. 

Tja, möchte ich deshalb einen Hund weniger: Nein, sicher nicht. (und die Hunde haben auch noch nicht gepackt)  

Darum: Prost!

und zur Sicherheit….

Und hier noch ein Buchtipp zum Thema und für alle die zum ersten Mal mehrere Hunde halten..

Zwei Hunde doppelte Freude

Petra Führmann und Iris Franke, ISBN: 3440098737

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Du bist was du isst?

Eine im wahrsten Sinne des Wortes delikate Angelegenheit ist die Fütterung für den Hund. Neben der Erziehung wohl das Thema bei dem die Meinungen nur allzu gerne überkochen. Grob unterteilt gibt es folgende Arten dem Hund einen wohlig gefüllten Magen zukommen zu lassen:

– Trockenfütterung

– Nassfütterung

– Rohfleischfütterung

und natürlich Mixturen aus allen dreien.

Ohne werten zu wollen hier kurz die zentralen Punkte der jeweiligen Fütterungsarten:

Trockenfutter: Ein aus trockenen Zutaten bestehendes Futtermittel für Tiere. Bestehend aus den für das jeweilige Tiere überlebenswichtigen Inhaltstoffen. Zur Deckung des Nährstoffbedarfes bei Hunden sollte ein Trockenfutter nicht mehr als 26 Prozent Proteine, 36 Prozent Kohlenhydrathe und 38 Prozent fett aufweisen. Ausserdem darf ein Trockenfutter nicht mehr als 14 Prozent Wasseranteile aufweisen.

Nassfutter: Hier gilt das gleiche wie beim Trockenfutter bis auf den Wassergehalt, der hier natürlich weit höher sein darf. 

Rohfleischfütterung: Diese Art der Fütterung orientiert sich an den Futtergewohnheiten der wild lebenden Hundeartigen. Somit wird rohes Fleisch, rohe Knochen und rohes Gemüse verfüttert.  Hier muss die Zusammensetzung stimmen, ansonsten drohen Mangelerscheinungen. Zur Rohfleischfütterung dem so genannten BARFEN (Bones and Raw Food) gibt es zahlreiche Literatur und viele Foren im Internet.

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Stinkefisch – Produkteinformation

Zugegeben, Produkteinformationen sind in etwa so sexy wie die Messersets auf dem Shoppingkanal. Doch als es hiess, dass Finn unter Wachstumsstörungen leidet war es mir einen Versuch wert. Ich muss zugeben, der Tierarzt meinte, dass die Wirkung von solchen Alternativmitteln wie Sashas Blend wissenschaftlich umstritten sind. Doch einige Freunde respektive deren Hunde, hatten damit gute Erfahrungen gemacht und ich konnte mich quasi live von den Verbesserungen überzeugen. Und sind wir ehrlich: Bringt es nix, so schadet es auch nur dem Geldbeutel.

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