Du bist was du isst?

Eine im wahrsten Sinne des Wortes delikate Angelegenheit ist die Fütterung für den Hund. Neben der Erziehung wohl das Thema bei dem die Meinungen nur allzu gerne überkochen. Grob unterteilt gibt es folgende Arten dem Hund einen wohlig gefüllten Magen zukommen zu lassen:

– Trockenfütterung

– Nassfütterung

– Rohfleischfütterung

und natürlich Mixturen aus allen dreien.

Ohne werten zu wollen hier kurz die zentralen Punkte der jeweiligen Fütterungsarten:

Trockenfutter: Ein aus trockenen Zutaten bestehendes Futtermittel für Tiere. Bestehend aus den für das jeweilige Tiere überlebenswichtigen Inhaltstoffen. Zur Deckung des Nährstoffbedarfes bei Hunden sollte ein Trockenfutter nicht mehr als 26 Prozent Proteine, 36 Prozent Kohlenhydrathe und 38 Prozent fett aufweisen. Ausserdem darf ein Trockenfutter nicht mehr als 14 Prozent Wasseranteile aufweisen.

Nassfutter: Hier gilt das gleiche wie beim Trockenfutter bis auf den Wassergehalt, der hier natürlich weit höher sein darf. 

Rohfleischfütterung: Diese Art der Fütterung orientiert sich an den Futtergewohnheiten der wild lebenden Hundeartigen. Somit wird rohes Fleisch, rohe Knochen und rohes Gemüse verfüttert.  Hier muss die Zusammensetzung stimmen, ansonsten drohen Mangelerscheinungen. Zur Rohfleischfütterung dem so genannten BARFEN (Bones and Raw Food) gibt es zahlreiche Literatur und viele Foren im Internet.

Neben diesen grundsätzlichen Fütterungsmethoden gibt es auf dem Markt natürlich noch 1001 Zusatzstoffe in Form von Pulvern etc. die dem Futter beigefügt werden können. Wie erwähnt über die Fütterung wurden schon ganze Bücher geschrieben und ich möchte mir hier nicht anmassen eine wissenschaftliche Abhandlung darüber zu halten, dazu wäre ich nicht im Stande. 

Grundsätzlich gilt was auch bei der menschlichen Ernährungsweise wichtig ist. Unabhängig davon für welche Art der Fütterung man sich entscheidet so sollte man sich auf jeden Fall mit den Inhaltstoffen bei Trocken- und Nassfutter und mit der Zusammensetzung von Rohfleischfütterung befassen. 

Was in der Hundeerziehung immer wieder auffällt sind enorm hibbelige Hunde. Die Ursachen dafür sind vielseitig und eine davon kann auch in der Ernährung liegen. Trockenfutter sollte nicht zu viel Rohproteine enthalten, da diese wie „Doping“ wirken und dem Hund mehr Energie gibt als er tatsächlich brauchen kann. Als Richtwert  kann man von 23 Prozent Rohprotein ausgehen. Was allerdings noch fast wichtiger ist als das eigentliche Futter ist das was der Hund zwischendurch kriegt, sprich Leckerlis und Kauknochen etc.

Bei den Leckerlis fährt man zumeist sicher, wenn man hierfür das normale Futter verwendet, was natürlich nur bei Trockenfutter wirklich praktisch ist. Wichtig ist einfach: Leckerlis von der täglichen Ration abziehen. 

Kauknochen werden gerne dazu verwendet dem Hund Kauspass und etwas Beschäftigung zu bieten. Verständlich, gerade im Zahnwechsel steigt der Kaubedarf zumeist ins unermessliche und auch im Alltag ist es praktisch, wenn der Hund mal etwas rumkauen kann. Natürlich sollte dem Hund unbedingt die Möglichkeit gegeben werden seine Lust am Kauen in annehmbaren Bahnen auszuleben. Aber viele dieser Kauprodukte haben zwischen 70 und 80 Prozent Rohproteine. Gibt man nun täglich einen oder zwei solcher Kauknochen so kann die Energie nur noch schwer abgebaut werden und wir haben es dann mit hibbeligen Hunden zu tun die sich kaum mehr konzentrieren können….

Wie auch immer der Hund gefüttert wird: EN GUETE!

Und nicht vergessen: Immer genug frisches Wasser bereitstellen (es muss nicht zwangsweise gleich ein ganzer See sein…)

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1 Response so far »

  1. 1

    Gotti said,

    Mio und ich werden jetzt Vegetarier.
    wir haben uns das jetzt gut überlegt….
    Wir wohnen ja schliesslich in einem
    Gemüsedorf.


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