Unterwegs oder daheim?

Tja ihr Zweibeiner seit zuweilen voller Widersprüche. Während die einen uns immer zu Hause lassen und wir schon dankbar sein müssen, wenn wir mal ne Wiese unter unseren Pfoten spüren dürfen, schleifen uns andere gleich überall hin mit. Vom Rockkonzert bis hin zu jeder erdenklichen seltsamen Veranstaltung bei der ihr euch amüsiert. Nun darüber könnte ich mich nun stundenweise auslassen, zum Glück kann ich mich darüber ja eigentlich nicht beklagen. Sowohl ich wie auch meine Freunde dürfen zwar oft mit, aber nur wenn die Zweibeiner auch sicher sind, dass der entsprechende Ausflug auch was für uns ist. Ansonsten haben sie die Gnade uns auch mal zu Hause zu lassen, oder sie gehen da erst gar nicht hin….Jaja, echte Streber halt unsere Zweibeiner aber das haben wir uns auch verdient!

Als Hokupf mal unsicher war ob sie uns mitnehmen soll oder nicht, sagte ihre Chefin: „Wenn du nicht sicher bist, dann lass den Hund zu Hause.“ Zum Glück kommt das selten vor und dann schieb ich mit den Senioren nen faulen Lenz.

Nun gibt es zweifellos verschiedene Arten uns Hunde in euren Fahrzeugen unterzubringen. Von der Hutablage bis hin zum Schoss auf dem Fahrersitz gibt es nichts was nicht versucht wird. Wer allerdings glaubt seinem Hund damit eine Freude zu machen sieht das etwas kurzfristig. Spätestens wenn wir wie ein Geschoss durch die Windschutzscheibe flitzen rächt sich diese Sichtweise…

Untersuchungen haben ergeben, dass wir in Boxen am sichersten untergebracht sind. Und auch wenn das Aussehen mag als seien wir im Knast, so unterschätzt ihr doch, welch Wohlbefinden eine sichere Höhle bei uns auslöst. Gewöhnt uns langsam an die Box an und wir sind ganz entspannt. 

Hersteller von Boxen gibt es unterdessen sehr viele. Von Vorteil sind Boxen mit Zweitausgang, falls ihr mal nen Unfall baut, könnt ihr uns so leichter evakuieren. Es lohnt sich auf jeden Fall beim Hersteller des Wagens nachzufragen ob serienmässige Lösungen existieren, die sind zumeist etwas preiswerter als die individuell angepassten. Auch wichtig ist, dass wir genug Luft kriegen. Es mag wohl schöner aussehen, wenn wir keine Gitter vor dem Gesicht haben, aber dafür sind Gitter luftdurchlässiger als Holz oder Kunstoff. 

Und wenn hier schon Finns Wunschprogramm ist, dann bitte auch folgendes bedenken:

– auf längeren Fahrten genug Pinkelpausen einplanen

– immer frisches Wasser bereitstellen

– Durchzug vertragen wir nicht wirklich

und bitte: Lasst und niemals nie im Sommer im Auto sitzen! Wir essen zwar gerne Schmorbraten, aber deswegen wollen wir noch lange keiner sein….

 

Lieber in meiner gut durchlüfteten Höhle..

als durch die Windschutzscheibe fliegen….

tja und bei der komfortablen Art des Transportes sitzt sogar meine Frisur…

Und hier noch die passenden Gesetzesartikel: 

Art. 10 des Tierschutzgesetzes (TschG); 
Tiertransporte: 
Tiere sind so zu befördern, dass sie weder 
leiden noch Schaden nehmen. Der Bun- 
desrat regelt namentlich (…) die Unter- 
bringung, Versorgung und Betreuung der 
beförderten Tiere und den Tierversand. 
Art. 34 des Strafgesetzbuches; Notstand 
(zur Rechtfertigung beim Aufbrechen ei- 
nes Fahrzeuges für die Befreiung eines lei- 
denden Hundes): 
Die Tat, die jemand begeht, um das Gut 
eines andern (…) aus einer unmittelbaren, 
nicht anders abwendbaren Gefahr zu er- 
retten, ist straflos. 
Nützliche Seiten zu rechtlichen Fragen im Bezug auf Tierhaltung:
Bundesamt für Veterinärwesen
Stiftung für das Tier im Recht
(Rechtsanwalt und Autor für das Schweizer Hundemagazin)
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: