Tiger Chiara – der Rauhaardackel

scan20041219_121435.jpgimg_0334.jpg

So, so, Rauhaardackel nennen sich also diese doch eher kleinen und zähen Hunde. Einer davon lebt mit mir zusammen und das ist wahrlich nicht immer ein Zuckerschleck – vor allem für den Dackel. Mein Dackel ist schon 13 Jahre alt, also sowas wie ein Fossil. Für ein Fossil ist die aber noch grausam lebendig und immer muss die sich eine Extrawurst ergattern – unglaublich – bei mir ziehen die Tricks nie….

Hier noch einige Infos zum Rauhaardackel, einem echt duften kleinen Hündchen mit sehr viel Energie und Charme. So wurde mir das zumindest erzählt, gesehen hab ichs noch nicht ;0)) Bilder: www.rdp-photo.net Quelle: Wikipedia.ch

Ein Dackel, auch Dachshund oder Teckel genannt, ist eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) (Nr. 148, Gr. 6, Sek. 1) anerkannte, deutsche Hunderasse.

Der Dackel zeichnet sich durch niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt aus. Er ist sehr muskulös, mit aufrechter Haltung des Kopfes und aufmerksamem Gesichtsausdruck. Die verkürzten Beine des Dackels sind das Resultat einer gezielten Selektion auf Achondroplasie; die Fehlbildung ist Teil des Rassestandards. Dackel gibt es in verschiedenen Größen (je nach Größe, zwischen 3 und 10 kg ohne übergewichtig zu sein) und Fellvariationen: Langhaar, Rauhhaar, Kurzhaar in jeweils vielen Farbvariationen, auch mehrfarbig oder gestromt. Die hängenden Ohren sind nicht zu weit vorne angesetzt, ausreichend, aber nicht übertrieben lang und abgerundet.

Dackel besitzen ein recht ausgeprägtes Selbstbewusstsein.Dies ist bei der Jagd auf wehrhaftes Wild, insbesondere den Dachs (daher der Name Dachshund), sehr hilfreich. Im Dachsbau ist der Hund ein Alleinjäger und muss seine eigenen Entscheidungen treffen, da der Hundeführer ihn hier nicht leiten kann.

Die Bindungswilligkeit des Dackels ist weniger intensiv ausgeprägt. Die Ausbildung bedarf einer liebevollen Konsequenz und eines sachkundigen Hundeführers und sollte möglichst schon im Welpenalter einsetzen. Dies betrifft auch das Einwirken auf den Dackel im Umgang mit anderen Hunden und Menschen: Das starke Selbstbewusstsein des Dackels kann mitunter dazu führen, dass er zu wenig Respekt vor größeren Hunden hat und es hier zu Konfrontationen kommen kann.

Gezüchtet wurde diese Hunderasse für die Jagd, speziell für die Baujagd auf den Fuchs und den Dachs. Seine kurzen Läufe und sein vergleichsweise geringer Brustumfang ermöglichen dem Dackel das Eindringen in die unterirdischen Baue dieser Wildtiere. Bei der Baujagd soll der Hund den Fuchs „sprengen“, d. h. ihn aus seinem Bau jagen, nach Möglichkeit jedoch nicht stellen und sich nicht auf einen Kampf einlassen.

Während Füchse schnell „springen“ (den Bau verlassen), stellt sich der Dachs häufig dem Dackel und muss notfalls ausgegraben werden. Manchmal „verklüftet“ er sich auch (häuft zwischen sich und dem Hund einen Erdwall auf.) So kann dieser ihn nicht erreichen und muss selbst notfalls ausgegraben werden.

Daneben sind Dackel ideal für die Stöberarbeit geeignet. Auf Drückjagden flieht das von den kurzläufigen Hunden hochgemachte Wild vertrauter und langsamer, wobei es auch häufig stehen bleibt. So ist ein sicheres Ansprechen und Erkennen des Wildes möglich, und schwierige Schüsse auf hochflüchtige Tiere können unterbleiben.

Auch auf der Wundfährte von krankem Wild leistet der Dackel hervorragende Arbeit. Wenn auch seine Einsatzmöglichkeiten aufgrund seiner Größe eingeschränkt sind, lässt er sich ideal für sichere Totsuchen verwenden.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: